Pferdephysiotherapie Christina Schumann Sattel Schulterblatt Pferd

Betrachtet man Körperbau und Sattel, so wird schnell klar, dass das Schulterblatt bei der Passform des Sattels eine große Rolle spielt. Das Schulterblatt des Pferdes ist nicht durch ein echtes Gelenk mit dem Brustkorb verbunden, sondern nur durch Muskulatur. Dabei gleitet das Schulterblatt über den Rumpf des Pferdes. Damit kann es eine wichtige Aufgabe erfüllen, nämlich die Stoßdämpfung der Vorhand. Tritt das Pferd auf, gleitet das Schulterblatt am Rumpf entlang Richtung Mähnenkamm. In der sogenannten Hangbeinphase, also wenn sich das Vorderbein des Pferdes in der Luft befindet, gleitetes wieder abwärts. Somit kann es die Kraft, die bei der Bewgung entsteht abfedern. Und natürlich ist dasWeiterlesen

Es gibt Pferdemenschen, die bekommen bei der Verwendung des Wortes „Sattel“ hektische rote Flecken und Schnappatmung. Ich gehörte auch dazu. Hat man ein Pferd mit einer ungünstigen Sattellage, beginnt oft eine Odyssee der Sattelsuche. Wird man dann auch noch falsch beraten, ist das Drama vorprogrammiert. Auch als angehende Pferdephysiotherapeutin beschäftige ich mich mit diesem Thema, denn wenn der Sattel nicht passt klemmt es ganz schnell im Pferdekörper. Damit ihr euch ein Bild von der Passform des Sattels machen könnt, habe ich ein paar Kennpunkte zusammengefasst: 1. Die Länge des Sattels Die Länge der Auflagefläche wird bestimmt durch die Strecke zwischen der hinteren Kante des SchulterblattsWeiterlesen

Sperrriemen Pferd

Bei einem Bummel durch das Reitsportgeschäft oder bei einem Blick in ihre Kataloge sieht man sie immer wieder: Englische Reithalfter, in den meisten Fällen kombiniert mit einem Sperrriemen.  Und was dort so standardmäßig angeboten wird, kann dem Pferd ja nicht schaden, oder? Leider doch. Denn nicht alle Reithalfter, die angeboten werden, sind pferdegerecht. Was hat es nun mit Sperr- und Nasenriemen auf sich? Der Nasenriemen des Englischen Reithalfters ist meiner Meinung nach unnötig, schadet dem Pferd bei richtiger Verschnallung jedoch nicht. Die Passform des Kopfstückes ist hier ausschlaggebend: Der Nasenriemen sitzt zwei Finger breit unter dem Jochbein. Er wird so locker verschnallt, dass zwei FingerWeiterlesen