Johannisbeeren Pferde TCM Traditionelle Chinesische Medizin

Johannisbeeren für Pferde

Wenn ich an Johannisbeeren denke, dann zieht sich mein Mund zusammen als würde ich an eine Zitrone denken. Im rohen Zustand mag ich die sauren kleinen Beeren gar nicht gerne, als Marmelade und Gelee dafür umso mehr. Unsere Pferde profitieren hingegen von den kleinen Früchtchen. Wie genau, dass erkläre ich Euch jetzt:

In der Traditionellen Chinesischen Medizin haben grundsätzlich alle Beeren eine stärkende Wirkung auf das Blut, da sie viel Eisen enthalten. Das gilt für Johannisbeeren, aber auch für Brombeeren, Himbeeren, Erdbeeren… Allerdings ist ein Eisenmangel bei einem Pferd sehr selten. Er tritt allenfalls nach Erkrankungen oder Verletzungen auf.

Aber natürlich hat die Johannisbeere noch andere wichtige Eigenschaften, die das Wohlbefinden des Pferdes stärken:

Johannisbeeren enthalten viel Vitamin C. Während junge Pferde genügend Vitamin C aus dem täglichen Futter aufnehmen, kann der Bedarf bei Senioren individuell steigen und kann somit zugefüttert werden. Durch den hohen Gehalt an Vitamin C stärken die kleinen Beeren die Abwehrkraft, in der TCM Wei Qi genannt.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin unterscheidet man übrigens die Wirkung von schwarzen und roten Johannisbeeren: Rote Johannisbeeren wirken zusammenziehend und können damit das Pferd bei chronischen Durchfällen unterstützen. Sie leiten Hitze aus und unterstützten bei der Blutreinigung. Grundsätzlich stärken sie die Energie, also das Qi, bei Appetitlosigkeit und Verdauungsschwäche. Außerdem kräftigt die rote Johannisbeere nach überstandenen Krankheiten.

Schwarze Johannisbeeren haben, genau wie rote, eine kühlende Wirkung auf den Organismus. Damit unterstützen sie perfekt bei Entzündungen, aber auch bei Atemwegsinfekten mit trockenem Husten.

Wie immer gilt: Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob die Johannisbeere das richtige Zusatzfutter für Dein Pferd ist, halte vor der Fütterung Rücksprache mit einem Tierarzt oder Therapeuten.

Die Beeren sollten nur kurweise, also über einen Zeitraum von maximal drei Wochen gefüttert werden. Sonst nimmt die kühlende Wirkung überhand.

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