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Kümmel für Pferde

Kümmel - entweder man liebt ihn, oder man hasst ihn. So ist mein Gefühl, wenn es um dieses bekannte Gewürz geht. Eins ist jedoch sicher: in Maßen genossen kann es eine gesundheitsfördernde Wirkung auf unsere Pferde haben.

Das liegt vor allem an den enthaltenen ätherischen Ölen. Bekannt ist der Kümmel für seine magenschonende Wirkung. Doch was macht der Kümmel genau im Pferdekörper? Denn Kümmel kann noch mehr außer sich positiv auf die Verdauungs auszuwirken! Dabei hilft er vor allem bei Blähungen und Koliken. Zudem unterstützt Kümmel die Enzyme, die an der Verdauung beteiligt sind. Zu bedenken ist bei dieser Wirkung, dass der Kümmel das wieder "gerade rückt", was die Fütterung hervor gerufen hat! Deshalb sollte in erster Linie über die Ursachen der Magen- und Verdauungsprobleme nachgedacht werden, bevor die Symptome mit Kümmel gelindert werden.

Kümmel kann sich also vor allem positiv auf den Milz-Typen auswirken. Es stärkt zusätzlich das gesamte Qi im Körper und kann hier besonders bei Appetitlosigkeit helfen. Neben seiner positiven Wirkung auf die Verdauung kann Kümmel auch bei Atemwegsproblemen unterstützen!
Er stärkt die Energie der Lunge und hilft vor allem dabei, Feuchtigkeit und Nässe in Form von Schleim aus der Lunge zu transportieren. Kümmel ist ein Mittel, dass auch Pferden mit chronischer Bronchitis Linderung verschaffen kann.

Last but not least kann Kümmel unterstützend wirken, wenn innerer Wind vertrieben werden soll. Zu inneren Windkrankheiten gehören beispielsweise Ataxie oder wandernder Juckreiz, aber auch Infekte.

Durch seine wärmende Wirkung sollte er vor allem an kühlen Herbst- und Wintertagen gefüttert werden.

Aber Achtung: Wendet man Kümmel zu häufig an oder füttert ihn über einen langen Zeitraum (länger als zwei bis drei Wochen) am Stück, kann dies zu Leber- und Nierenschäden führen! Daher sollte er nur sparsam eingesetzt werden.

Grundsätzlich gilt: Vor der Fütterung bitte Rücksprache mit einem Tierarzt oder Therapeuten halten!

Mehr Tipps zu Heilkräutern findest Du übrigens im Buch "Traditionelle Chinesische Medizin im Alltag mit Pferden".

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