Mariendistelsamen Pferd

Eine gute Nachricht gleich zu Beginn: Laut Traditioneller Chinesischer Medizin haben wir bereits Frühjahr 😉 Dieses beginnt nämlich Mitte Februar. Und lässt auf längere Tage und wärmeres Wetter hoffen. Mit dem Frühjahr beginnt die Zeit des Elementes Holz und damit des Funktionskreises der Leber. Möchte man sein Pferd im Rhytmus der Jahreszeiten unterstützen, ist nun die perfekte Zeit, um die Leber zu entgiften und damit das Leber-Qi zu stärken. Hierzu eignen sich vor allem Mariendistelsamen, aber auch andere Futterzusätze. Mariendistelsamen sind blutreinigend, ihre Inhaltsstoffe schützen und regnerieren die Leber. Auch ein Schuss Obstessig wirkt entgiftend. Mariendistelsamen kann man in ganzer Form kaufen, oder aber gemahlen.Weiterlesen

Pferde wissen, was ihnen gut tut. Und das gilt auch beim Fressen. Beobachtet man ein Pferd beim Grasen auf einer Weide, die reich an Kräutern ist, kann man oft beobachten, dass sie sich auf bestimmte Kräuter und Pflanzen konzentrieren. Auch meine eigene Stute hat mir vor Kurzem wieder so einen intuitiven Moment geschenkt. Sie ist grundsätzlich -ponytypisch- sehr verfressen und versucht auf Spaziergängen oder Ausritten den einen oder anderen Grashalm zu ergattern. Doch vor ein paar Tagen war es ganz anders: Sie ging zielstrebig auf einen Busch zu, der sich bei näherer Betrachtung als Brombeer-Strauch entpuppte. Hier zupfte sie gezielt die Blätter ab. Alle anderenWeiterlesen

Dieser Artikel enthält unbezahlte Werbung. Jeder, der reitet und sich mit Pferden beschäftigt, kommt um ein Thema nicht herum: den Pferderücken. Auch in meiner Arbeit als Therapeutin spielt er eine wichtige Rolle. Im Rahmen der physiotherapeutischen Behandlung untersuche ich jeden Wirbel auf seine Beweglichkeit. Das beginnt am Genick und endet mit den Schweifwirbeln. Die Halswirbelsäule hat sehr prominente Querfortsätze. Das sind die Flügel der einzelnen Wirbelkörper, die seitlich am Wirbelkörper angebracht sind. Gerade die Querfortsätze vom ersten und zweiten Halswirbel (Atlas und Axis) kann man sehr gut fühlen. An Brust- und Lendenwirbelsäule spürt man hauptsächlich die Dornfortsätze. Sie sitzen wie Spitzen auf den Wirbelkörpern. InWeiterlesen

Egal ob COPD, RAO oder andere Krankheiten: Chronische Atemwegserkrankungen sind das Schreckgespenst vieler Pferdebesitzer. Natürlich gehört jede Form der Atemwegserkrankungen zunächst in die Behandlung eines Tierarztes. Begleitend kann man das Pferd jedoch mit alternativen Methoden wie Traditioneller Chinesischer Medizin und Physiotherapie unterstützen. Erhält das Pferd die Diagnose einer chronischen Atemwegserkrankung, sollten außerdem die Haltung und die Fütterung optimiert werden. Wie das funktioniert, habe ich in diesem Artikel beschrieben. Physiotherapie bei Atemwegserkrankungen Die Physiotherapie lockert verspannte Muskulatur und sorgt damit für eine bessere Durchblutung. Zudem kurbelt sie den Stoffwechsel an. „Abfallstoffe“ der Muskeln werden somit schneller abtransportiert. Jeder, der selber einmal eine Bronchitis hatte, weiß wieWeiterlesen

Adduktoren Pferd Pferdephysiotherapie Düren

Die Adduktorengruppe Nicht nur bei Fußballern, auch bei Pferden spielen Adduktoren eine wichtige Rolle in der Fortbewegung. Hier kommen die wichtigsten Fakten zu dieser Muskelgruppe im Überblick: Welche Aufgabe hat die Adduktorengruppe? Das Wort Adduktor kommt von dem lateinischen Begriff „adducere“. Das heißt übersetzt „heranführen“. Die Muskelgruppe der Adduktoren ist somit für das Heranführen der Hintergliedmaße zur Körpermitte zuständig. Immer, wenn das Pferd die Hinterbeine kreuzt, werden die Adduktoren beansprucht. Außerdem sind sie beteiligt an der Bewegung von Hüft- und Kniegelenk sowie an jeder Form der Seitwärtsbewegung. Wo verlaufen die Adduktoren? Die Adduktoren liegen auf der Innenseite der Hinterbeine. Da diese Muskelgruppe aus verschiedenen EinzelmuskelnWeiterlesen

Oberschenkelmuskel Pferd M. biceps femoris

Der Musculus biceps femoris, auf Deutsch: zweiköpfiger Oberschenkelmuskel, ist einer der stärksten Muskeln im Pferdekörper. Er ist Bestandteil der Langen Sitzbeinmuskulatur und besteht aus zwei Teilen, wobei der eine Teil das Kreuzbein mit der Kniescheibe und Kniebändern verbindet und der andere Teil vom Sitzbeinhöcker über das Schienbein bis hin zum Fersenbeinhöcker verläuft. Der m. biceps femoris ist hauptsächlich für Streckung und das Seitwärtsführen der Hintergliedmaße nach außen zuständig. Außerdem streckt er das Sprunggelenk. Woran erkenne ich, dass mein Pferd ein Problem in diesem Muskel hat? Dieser Muskel hat Berührungspunkte mit dem Kreuzdarmbeingelenk und dem Kniegelenk. Ist der m. biceps femoris zu wenig ausgeprägt, werden insbesondereWeiterlesen

Pferdephysiotherapie Christina Schumann Düren

Ein Rückblick Die Physiotherapie blickt mittlerweile auf eine lange Geschichte zurück. Schon vor mehreren tausend Jahren wurde sie in verschiedenen Kulturkreisen angewendet, wenn auch zunächst nur am Menschen. Schon der griechische Arzt Hippokrates nutzte Formen der Physiotherapie in seinen Behandlungen. Einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der Physiotherapie setzte der amerikanische Gründer der Osteopathie, Andrew Taylor Still (1828-1917). Er fand als erster Arzt heraus, dass ein Zusammenhang zwischen Gelenkproblemen und anderen Erkrankungen besteht. Seit diesen Erkenntnissen steht das Skelett im Zusammenhang mit Nerven und Organen. Aus seinen Forschungen entwickelte er die Grundregeln der Osteopathie, die auch für die Physiotherapie von großer Bedeutung sind: Störungen inWeiterlesen

Crosstapes Pferd Pferdephysiotherapie Christina Schumann

Crosstapes wurden auf der Grundlage der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) entwickelt und haben eine ähnliche Wirkung wie Physio-Tapes. Durch ihre spezielle Struktur erhöhen die Gitterpflaster die Reibung zwischen Ober- und Unterhaut und fördern somit sowohl die Durchblutung als auch den Energiefluss. Sie kommen dabei ganz ohne medizinische Wirkstoffe aus. Im Sinne der TCM werden sie auf Akupunkturpunkte geklebt und stimulieren diese. Dadurch kann der Energiefluss auf den Meridianen (Leitbahnen) gesteigert werden. Durch die Anwendung der Crosstapes wird ein ähnlicher Effekt erzielt wie mit der Akupressur und es können mehrere Punkte gleichzeitig stimuliert werden. Der Praxistest hat gezeigt, dass die Pflaster auch im Winterfell sehr gutWeiterlesen

Pferdephysiotherapie Christina Schumann Sattel Schulterblatt Pferd

Betrachtet man Körperbau und Sattel, so wird schnell klar, dass das Schulterblatt bei der Passform des Sattels eine große Rolle spielt. Das Schulterblatt des Pferdes ist nicht durch ein echtes Gelenk mit dem Brustkorb verbunden, sondern nur durch Muskulatur. Dabei gleitet das Schulterblatt über den Rumpf des Pferdes. Damit kann es eine wichtige Aufgabe erfüllen, nämlich die Stoßdämpfung der Vorhand. Tritt das Pferd auf, gleitet das Schulterblatt am Rumpf entlang Richtung Mähnenkamm. In der sogenannten Hangbeinphase, also wenn sich das Vorderbein des Pferdes in der Luft befindet, gleitetes wieder abwärts. Somit kann es die Kraft, die bei der Bewgung entsteht abfedern. Und natürlich ist dasWeiterlesen

Manchmal glaube ich, dass es sich bei Isländern um artfremde Wesen handelt. Bei manchen Aussagen könnte man meinen sie haben nichts, aber rein gar nichts, mit „anderen“ Pferden gemeinsam. Oder umgekehrt: Warmblüter und Co. haben keinerlei Gemeinsamkeiten mit den Pferdchen von der Insel. Ehrlich gesagt kann ich manchmal nur mit dem Kopf schütteln, wenn ich die eine oder andere Aussage höre. Grund genug, diese „Unterschiede“ einmal genauer zu beleuchten. 1. Isis können ausschließlich in einem Offenstall überleben, während andere Pferde glücklich bis ans Ende ihrer Tage in ihrer Box leben. Diese Aussage setzt voraus, dass Isländer die einzigen ihrer Gattung sind, die soziale Kontakte rundWeiterlesen